Allianz für den freien Sonntag

Interaktiv
Treten Sie mit uns in Kontakt

2019

Ohne Sonntag ist kein Staat zu machen!

Sonntagsallianz erinnert an gesetzlichen Sonn-und Feiertagsschutz im Grundgesetz

3. März 2019 - „Politik und Wirtschaft müssen dem Sonntagsschutz als Verfassungsrang stärker Geltung ver-schaffen!“ Dies fordert aus Anlass 70 Jahre Grundgesetz das Netzwerk „Allianz für den freien Sonntag“ am 3. März, dem „Internationalen Tag des freien Sonntags“.

Zunehmend werde der im Grundgesetz verankerte Sonntagsschutz aus kommerziellen und wirtschaftlichen Gründen aus-gehebelt.„Der Sonn-und Feiertagsschutz ist kein Luxus, sondern unverzichtbares Gestaltungs-element freier Gesellschaften. Ohne arbeitsfreien Sonntag gibt es keine soziale Gesellschaft mehr, sondern nurnoch Wettbewerb und Konkurrenz“, erklärt Stefanie Nutzenberger, Vor-standsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).Gesellschaft und Staat haben darauf zu achten, dass gemeinsame, arbeitsfreie und soziale Zeit für möglichst alle Bürger*innen gewährleistet ist.

„Als Christinnen und Christen müssen wir Wi-derstand leisten gegen eine Wirtschaft, die den Menschen nur noch unter dem Aspekt der wirt-schaftlichen Verwertbarkeit als Konsument und Produzent versteht“, betont Maria Etl, Bundes-vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB).

Nicht der Mensch habe sich der Wirtschaft zu unterwerfen, sondern die Wirtschaft habe dem Menschen zu die-nen, betont deshalb Dr. Ralf Stroh vom Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA). „Der arbeitsfreie Sonntag ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern die angemessene Form, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen“, so Dr. Stroh.

„Wir erteilenden Bestrebungen von Wirtschaft und Handel eine Absage, den Sonntagsschutzaus wirtschaftlichen Gründen weiter auszuhebeln“, sagt Erwin Helmer von der katholischen Be-triebsseelsorge. Erstmals vor gut hundert Jahren wurde in Deutschland der Sonntagsschutz trotz wirtschaftlich und gesellschaftlich angespannter Situation in derWeimarer Verfassung festgeschrieben und nach dem 2. Weltkrieg von den Müttern und Vätern des Grundgesetzes erneut bestätigt. Die Trägerorganisationen der Allianz für den freien Sonntag sehen in der rechtlichen Absicherung der arbeitsfreien Sonn-und Feiertage ein wesentliches Element des gesellschaftlichen Zusam-menhaltes.

„Ohne den Schutz der arbeitsfreien Sonn-und Feiertage ist kein Staat, keine menschenwürdige Gesellschaft zu machen“, betontd das kirchlich-gewerkschaftliche Bündnis. Bundesweit kämpft die Allianz für den freien Sonntag juristischgegen die ausufernden Sonntagsöffnungen im Einzelhandel.

Allianz für den freien Sonntag (www.allianz-fuer-den-freien-sonntag.de) Kontakt: KAB Deutschlandse.V. (www.kab.de) Bernhard-Letterhaus-Str.26, 50670 Köln, Tel.: 0221/7722-130 Fax: 0221/7722-135

zur Druckversion

Bayern feiert den 3. März 2019

Auf den 3.März des Jahres 321 nach Christus datiert das erste staatliche Schutzgesetz des Sonntags, das auf Kaiser Konstantin I. zurück geht. Anlass genug für die 51 "Sonntagsallianzen" in Bayern, um diesen Tag nun schon zum zehnten Mal als "Internationalen Tag des freien Sonntags" zu begehen.

zur Pressemitteilung

Inter(+)aktiv

Treten Sie mit uns in Kontakt

mehrweniger

Adresse

ALLIANZ FÜR DEN FREIEN SONNTAG

KAB Deutschlands e.V. 
Bernhard-Letterhaus-Str. 26
50670 Köln 
Tel.Nr. +49 221 77220

Vertretungsberechtigter und Verantwortlicher / ViSdP:

 

Maria Etl, KAB Bundesvorsitzende

Jede Spende hilft!

Mitglied werden

Hier steht der Mensch im Mittelpunkt.

Jetzt informieren