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Rheinland-Pfalz

DGB und Kirchenvertreter unterstützen die Sonntagsallianz

28.11.18 - In keinem Bundesland sind im letzten Jahr Geschäfte an Sonntagen so oft geöffnet gewesen wie in Rheinland-Pfalz – nämlich 444 mal. Nach einem gestrigen Spitzengespräch zwischen Vertretern von Gewerkschaften und der evangelischen Kirche wurde kritisiert, dass das Regel-Ausnahmeverhältnis längst außer Kraft gesetzt sei. Das Ladenschlussgesetz verkehre in der Begründung, die Sonntagsöffnung diene dem Gemeinwohl, den Begriff! „Der freie Sonntag ist bundesweit massiven Angriffen ausgesetzt. Wir befürchten, dass dies der Versuch ist, die geltenden Arbeitszeitregelungen aufzuweichen, um Sonntage zu Werktagen zu machen“, resümiert Dietmar Muscheid, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Rheinland-Pfalz/Saarland. Davon wären alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen und dieser Entwicklung werden wir uns entgegenstellen“, so Muscheid. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Rheinland-Pfalz/Saarland habe sich deshalb dazu entschlossen, sein Engagement zum Schutz des Sonntags auszuweiten und sich künftig stärker innerhalb der Allianz für den freien Sonntag in Rheinland-Pfalz zu engagieren. Den gemeinsame Einsatz mit den Kirchen in der Allianz für den freien Sonntag nannte Muscheid ein „ermutigendes Beispiel“. „Gemeinwohl kann nicht auf die Ökonomie reduziert werden, die Gesellschaft braucht auch Räume und Zeit für gemeinsames Leben“, sagten Marc Ferder vom DGB, Vizepräses Christoph Pistorius und Oberkirchenrat Michael Gärtner.

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